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Zahlen fast auf Niveau von 2024 - Intensität der Angriffe sowie Anzahl und Krankheitsdauer im Dienst verletzter Beamtinnen und Beamten nimmt zu

KIEL. Die Zahlen der Antwort auf die Kleine Anfrage der FDP-Landtagsfraktion zur Gewalt gegen Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte im vergangenen Jahr sind nach Auffassung des „Hilfs- und Unterstützungsfonds für Polizeibeschäftigte und deren Familien in Not“, kurz „HUPF“, weiter nicht hinnehmbar. Wie sich aus der Antwort an den FDP-Abgeordneten Christopher Vogt ergibt, sind im Jahr 2025 insgesamt 1480 Angriffe auf Polizistinnen und Polizisten registriert worden. Dabei handelt es sich um 685 Widerstandshandlungen gemäß § 113 StGB sowie 756 tätliche Angriffe gemäß § 114 StGB. Hinzu kamen noch 17 gefährliche Körperverletzungen und zwei Körperverletzungen zum Nachteil von Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten.

 „Die gemeldeten Gesamtzahlen für das vergangene Jahr (2025) sind kein Anlass zur Entwarnung. Auch wenn die registrierten Widerstandshandlungen und tätlichen Angriffe im Vergleich zu 2024 zwar geringfügig rückgängig sind, befinden sich die Zahlen immer noch auf einem viel zu hohen und besorgniserregenden Niveau“, stellt der Polizeihilfsfonds-Vorsitzende Andreas Breitner fest. Und weitere Zahlen aus der Antwort auf die Kleine Anfrage seien sogar alarmierend. „Meine über das Jahr bei Übergabe von Zuwendungen an durch Angriffe verletzte Polizistinnen und Polizisten wahrgenommener Eindruck, dass die Intensität der Angriffe auf die Beamtinnen und Beamten merkbar zugenommen hat, wird in erschreckender Weise in den Zahlen deutlich untermauert. Die Zahl der verletzten Polizistinnen und Polizisten lag mit 487 Beamtinnen und Beamten deutlich über der des Vorjahres (439). Fast 50 verletzte Einsatzkräfte mehr als 2024 sprechen eine deutliche Sprache“, so der ehemalige Innenminister. Auch die Anzahl der Tage, wonach Polizistinnen und Polizisten als Folge der Angriffe verletzungsbedingt dienstunfähig waren, sei ein Indiz für die Zunahme der Intensität der Aggression. Sie liege mit 591 Tagen sogar exakt 150 über der des Vorjahres, ergänzt Breitner.

„Solche Entwicklungen zulasten unserer Polizistinnen und Polizisten dürfen nicht als gegeben hingenommen werden. Die Beamtinnen und Beamten sind Repräsentanten des Staates, zu deren Alltag es gehört, im Dienst rund um die Uhr Ad-hoc-Entscheidungen zu treffen und sich in vorhersehbare und überwiegend auch unvorhersehbare Gefahren zu bringen. Genau deshalb brauchen sie unsere uneingeschränkte gesellschaftliche Rückenstärkung. Drohungen und Angriffe jedweder Art auf Einsatzkräfte sind zu ächten“, unterstreicht Andreas Breitner.

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