Unterstützungsfälle

Der Verein konnte in den vergangenen 10 Jahren bereits 60 verletzten oder in Not geratenen Beamtinnen und Beamten mit Leistungen im Wert von über 100.000 Euro helfen.

Beispiele:

  • Ein Polizeibeamter wurde bei einer vermeintlichen Familienfeier von „Rechtsextremen“ zusammengeschlagen. Er trug Wirbelabsplitterungen davon und musste mehrere Wochen im Krankenhaus behandelt werden.
  • Bei einer Verkehrskontrolle wurde ein Beamter vom alkoholisierten Beifahrer attackiert und erlitt mehrere Knochenbrüche.
  • Unter Einsatz ihres Lebens rettete eine Polizeibeamtin eine Frau, die von einer Brücke springen wollte. Die Frau stach ihr anschließend mehrfach mit einem Messer in den Oberschenkel.
  • Bei einer verdeckten Aktion enttarnten Rauschgift-Dealer einen Kriminalbeamten. Sie schlugen ihn mit Eisenstangen zusammen. Der Beamte ist jetzt auf Grund seiner Schädelverletzungen auf den Rollstuhl angewiesen.
  • Durch eine explodierende Batterie wurde ein Polizeibeamter im Einsatz so schwer verletzt, dass er auf einem Auge erblindete und die Sehfähigkeit auf dem anderen Auge stark beeinträchtigt bleibt.
  • In Kiel wurden Polizeibeamte zu einer Familienstreitigkeit gerufen. Der Betroffene wehrte sich gegen die Wegweisung aus der Wohnung und zerschlug einem Beamten Nasenbein und Jochbein. Bis heute ist das Riechvermögen des Beamten nicht wieder hergestellt.
  • In Husum sollte ein Straftäter zum Gewahrsam transportiert werden. Trotz Fesselung schlug er im Streifenwagen auf den Beamten ein, so dass dieser schwer verletzt und besinnungslos zu Boden fiel. Er wurde 7 Monate krankgeschrieben.
  • Bei der Verfolgung von Ladendieben in Kiel wurde ein Polizeibeamter durch Schläge mit einem Fahrradschloss verletzt und war wochenlang dienstunfähig.
  • Eutiner Beamte waren bei einem Fußballspiel in Hamburg eingesetzt. Mehrere hundert „Fans“ griffen sie mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern an. Ein Beamter brach sich dabei das Handgelenk einem anderen wurde durch Glasscherben eine Hauptblutbahn in der Kniekehle durchtrennt.
  • Im Zug versetzte sich ein Kieler Polizeibeamter in den Dienst, als randalierende, angetrunkene Jugendliche Mitreisende belästigten. Nach Beruhigung der Situation wurde er unvermittelt von hinten mit Fußtritten und Faustschlägen angegriffen. Er trug schwere Kopfverletzungen und eine Hörschädigung davon.
  • In Hanerau-Hademarschen sollte das SEK in eine Wohnung eindringen, um Bankräuber festzunehmen. Die Verdächtigen schossen mit einem Schrotgewehr durch die Tür und ein Beamter wurde von 30 Bleikugeln getroffen. Trotz mehrfacher Operationen konnten 10 davon nicht entfernt werden.
  • Ein Eckernförder Polizeibeamter kam bei der Verfolgung und Festnahme eines Straftäters zu Schaden. Durch den Widerstand des Verfolgten stürzte er und erlitt einen Sehnenabriss in der Schulter.
  • Bei einer Familienstreitigkeit in Kiel wurde ein Polizeikommissar im Gerangel in ein Trinkglas gestoßen. Dabei bohrten sich Glasteile in seinen Unterarm, die nur nach einer komplizierten Operation mit mehrtägigem Krankenhausaufenthalt entfernt werden konnten.
  • Mildstedt bei Husum. Bei der Verkehrssicherung an der Grundschule stellte ein Polizeibeamter bei einem Vater Atemalkohol fest, der sein Kind zur Schule fuhr. Als der Beamte den Mann durch die geöffnete Tür ansprach, schlug dieser unvermittelt die Tür zu, gab Vollgas und schleifte den Beamten 300 m weit mit.
  • Bei der Festnahme eines unter Drogeneinfluss stehenden Tatverdächtigen in Flensburg, griff dieser die Polizeibeamtin völlig überrraschend an und brach ihr mehrere Finger der rechten Hand.
  • In Itzehoe wurde eine Polizistin zur Unterstützung des Rettungsdienstes bei der Aufnahme einer hilflosen weiblichen Person entsandt. Die Frau wurde extrem aggressiv. Zunächst trat und schlug sie um sich und biss schließlich die Beamtin, so dass diese sich in stationäre Krankenhausbehandlung begeben musste.
  • Bei der Unterstützung des Sozialpsychatrischen Dienstes, der eine verwirrte Frau in eine Fachklinik einweisen wollte, wurde ein Beamter aus Husum in den Finger gebissen und war lange Zeit dienstunfähig.
  • Zwei Männer gerieten in Kiel in Streit und schlugen aufeinander ein. Einer der alarmierten Beamten wurde bei der Streitschlichtung angegriffen. Ein Finger brach, die Sehne wurde freigelegt, die Vene durchtrennt und ein Gelenk beschädigt.
  • Nach mehreren Straftaten im Rahmen der Travemünder Woche wurde ein junger Mann zum Polizeirevier gebracht. Seine benachrichtigte Mutter griff den Wachhabenden verbal an. Dadurch ermutigt, attackierte der junge Mann die beiden Beamten und fügte ihnen durch Faustschläge und Fußtritte Rippenprellungen sowie einen Bruch an der Hand zu.
  • Ein stark alkoholisierter Mann sollte in die Kieler Uni-Klinik eingewiesen werden. Seine Ruhe schlug plötzlich in Aggressivität um. Gegen seine Fußtritte und Faustschläge setzten sich die Beamten mit Pfefferspray zur Wehr, das jedoch auf Grund des Alkohol- und Tablettenkonsums keine Wirkung zeigte. Ein Beamter zog sich mehrere Knochenbrüche zu.